19. Oktober 2020
Mai 20
Der Eppelheimer VIDEO-Kanal
Die unendliche Geschichte
Sogenannte Eppelheimer „Fassaden-Affäre“ Rebmann redet sich raus Zu RNZ vom 15.06.2020: „Nur Dieter Mörlein wird in der Fassaden-Affäre“ belangt.“ Mutmaßlicher Urheber ist bekannt; Rebmann wollte ihn warum auch immer nur nicht anzeigen. Ein Kommentar in eigener Sache:
mehr:
Besteht ein Zusammenhang zu einem nicht öffentlich gefassten Gemeinderatsbeschluss vom 20. Januar 2020?
RNZ-Link
Kommentar
Wann fallen die Würfel auch in Eppelheim? Das Stadtentwicklungs- konzept der STEG GmbH
Ein Kommentar von wirsindeppelheim
Engstingen 2035 und Eppelheim 2035. Das Bürgerbeteiligungskonzept der STEG Stadtentwicklung GmbH. Echte und nur suggerierte Bürgerbeteiligung. Normalerweise kommt man als Eppelheimer eher nicht dazu, den Reutlinger Generalanzeiger , eine regionale Tageszeitung für den Raum Reutlingen, Tübingen und Schwäbische Alb, zu lesen. Doch www.wirsindeppelheim.de wurde von einem Leser auf einen sehr aufschlussreichen Artikel in dieser Zeitung aufmerksam gemacht. Unter dem Titel, „Würfel-Spiel ausgewertet: Schlüsselthemen. Bürgerbeteiligung Wie lebt es sich in Engstingen? Fragebogen im Umlauf, Stichtag zum Ausfüllen: 30. April“, berichtete der Reutlinger Generalanzeiger am 23. April 2019 über die Auftaktveranstaltung zum Gemeindeentwicklungskonzept „Strategie Engstingen 2035“. Jemand, der das kommunalpolitische Geschehen in Eppelheim halbwegs interessiert verfolgt, beginnt an dieser Stelle sich zu wundern: „Engstingen 2035“?!? Das klingt ja wie „Eppelheim 2035“, das Konzept, mit dem der Eppelheimer Gemeinderat auf Vorschlag der Rathausführung die Firma STEG Stadtentwicklung GmbH im Sommer 2018 beauftragt hat. Die aus den Teilorten Klein- und Großengstingen bestehende Gemeinde Engstingen liegt auf der Schwäbischen Alb im Landkreis Reutlingen. Bekannter war sie, als sie noch bis Anfang der 1990er als Bundeswehrstandort u.a. ein Raketenartilleriebataillon und Kurzstreckenraketen mit Atomsprengköpfen beherbergte. Die Gemeinde Engstingen hat also auch die Firma STEG damit beauftragt, ein Stadtentwicklungskonzept für sie zu entwerfen. Erstaunlich daran ist, wie man in der Printausgabe des Reutlinger Generalanzeigers vom 23. April 2019 auf Seite 14 lesen konnte, dass dort von der Firma STEG fast haarklein genau dieselbe Veranstaltung durchgeführt wurde wie wenige Wochen zuvor bei uns in Eppelheim: Es sind dieselben Begriffe, „Eppelheim 2035“, „Bürgerbeteiligung“, „Bürgerwerkstatt“, aber auch die verschieden farbigen Würfel auf dem Luftbild der Gemeinde fanden Verwendung. Wer also glaubte, die Eppelheimer Veranstaltungen zu „Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung“ gingen auf unsere Stadtverwaltung und deren Chefin zurück, weiß es nach der Lektüre dieses Zeitungsartikels über Engstingen besser: Die   Firma   STEG   scheint   ihr   Veranstaltungskonzept   zu „Stadtentwicklung   und   Bürgerbeteiligung“   auch   an   andere   Gemeinden   zu   verkaufen.   Erstaunlich   ist daran,   dass   offenbar   gar   nicht   so   sehr   auf   die   lokaltypischen   Eigenheiten   eingegangen,   sondern überall dieselbe Veranstaltung mit denselben Begriffen und Methoden einheitlich durchgezogen wird. Ziemlich    verwunderlich    erscheint    uns,    dass    Bürgermeisterin    Rebmann    auf    den    nicht    allzu preiswerten    externen    Sachverstand    der    Firma    STEG    angewiesen    ist.    Wir    erinnern    uns:   Am    5. Oktober   2016,   bei   der   offiziellen   Vorstellung   der   Kandidaten   für   die   Eppelheimer   Bürgermeisterwahl, tat   die   damalige   Bewerberin   Popp   der   in   der   Wild-Halle   versammelten   Eppelheimer   Bürgerschaft dies   kund:   „In   den   letzten   Jahren   hat   mir   mein Arbeitgeber   ein   Weiterbildungsstudium   für   besonders qualifizierte   Führungskräfte   ermöglicht.   An   der   „Hochschule   der   Wirtschaft   für   Management“   habe ich     meine     Abschlussarbeit     als     zertifizierte     Kommunalmanagerin     zum     Thema     „Nachhaltige Stadtentwicklung   und   Bürgerbeteiligung“   geschrieben.   Diese   Studien   können   mir   für   Eppelheim   jetzt sehr   nützlich   sein.“   So,   so!   Aber   warum   greifen   Sie   dann   jetzt   nicht   auf   Ihre   damaligen   „Studien“ zurück,   Frau   Bürgermeisterin?   Man fragt sich also, weshalb die „zertifizierte Kommunalmanagerin“ Rebmann, die sich mit „nachhaltiger Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung“ auskennen sollte, für solche Veranstaltungen auf die Dienste eines externen Stadtentwicklungsbüros überhaupt angewiesen ist? Sie müsste eigentlich selbst zur Genüge über genau diese Fachexpertise verfügen. Müsste... Ein    ganz    wesentlicher    Unterschied    zu    „Engstingen    2035“    sei    an    dieser    Stelle    noch    erwähnt: Während   in   Eppelheim   die   Bürgerbeteiligung   mehr   suggeriert   wird,   werden   auf   der   Schwäbischen Alb   die   Bürger   tatsächlich   befragt:   An   alle   Haushalte   in   Engstingen   wurden   Fragebögen   verschickt, um   ein   breites   wie   repräsentatives   Meinungsbild   der   Bürger   zur   künftigen   Gemeindeentwicklung   zu ermitteln .   Das   ist   fraglos   echte   Bürgerbeteiligung.   Verwundert   fragt   man   sich   also,   weshalb   man   in Eppelheim   auf   die   Fragebögen   an   alle   Haushalte   verzichtet   hat?!   Am Finanzbudget wird es wohl eher nicht gelegen haben. Gerade für solche Formen der Bürgerbefragung eignen sich Dienstleister wie das Stadtentwicklungsbüro STEG tatsächlich gut. Warum aber verzichtete die Eppelheimer Stadtverwaltung auf genau diese Dienstleistung der Bürgerbefragung mittels Fragebögen an alle Haushalte? Kann es etwa sein, dass sich die Rathausspitze nicht wirklich für die Meinung der Bürger zur künftigen Stadtentwicklung interessiert und sich deshalb nur mit dem schönen Schein der Bürgerbeteiligung begnügt? Hinweis in eigener Sache: Den von uns herangezogen Artikel aus der Printausgabe des Reutlinger Generalanzeigers dürfen wir leider aus rechtlichen Gründen nicht auf www.wirsindeppelheim.de als PDF-Scan veröffentlichen. Jedoch können dieser und andere Artikel dieser Zeitung zu „Engstingen 2035“ auf der Internetpräsenz des Reutlinger Generalanzeigers nachgelesen werden: - schl%C3%BCsselthemen-_arid,6136404.html
"HILDA-Kreisel" Hauptstraße Parkgelände am Dr. Emil-König-Weg
Eppelheim muss grüner werden! Das ist die Forderung der Eppelheimer GRÜNEN Fraktion. Hier unsere inovativen Vorschläge für die Stadtentwicklung 2035. Schon unter Berücksichtigung des Klimawandels.
Vision 2035 Eppelheim mit grüner Lunge
Neue Aspekte ändern die verfehlten Handlungsweisen der Eppelheimer Entscheidungsträger.
Composings by wirsindeppelheim
Presseinfo.